Donnerstag, 17. Dezember 2015

Lieblingsbuch der Woche - am vierten Advent, morgens um vier

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- Lieblingsbuch der Woche -

Hallo ihr Lieben,

mit ein bisschen Verspätung kommt heute 
unser Lieblingsbuch der Woche, diesmal

Klaus Kordon
Beltz Verlag

***


***

Das Buch ist so schön <3

Es geht um den Jungen Andreas, der mit seinen
Geschwister Paul und Anna mit seinen Eltern
zusammen in einem Dorf lebt. Es ist ein einfaches
Dorf und die Menschen haben nicht viel Geld.

Zu Weihnachten bekommen die Kinder meist
Selbstgebasteltes vom Vater oder etwas
Gestricktes von der Mutter. Es gibt kein
besonderes Essen und kalt ist es auch, da
sie kein Geld zum Heizen haben. Andreas
ist unglücklich und wünscht sich einfach mehr
Glück. Auf der Suche nach Glück spricht er
mit dem alten Hirten Hinnerk, dieser erzählt
Andreas von einer alten Geschichte, die sagt,
wenn man am vierten Advent, morgens um
vier seinen Wunsch in den Schnee schreibt,
dann geht dieser in Erfüllung. Zuerst ist 
Andreas skeptisch und hat Angst, dass dahinter
ein böser Zauber steckt, doch dann nimmt er
all seinen Mut zusammen und wartet gespannt
auf den vierten Advent. 

Am ersten Advent ist der Himmel grau
und bedeckt, genau wie am Zweiten, da regnet
es. Am dritten Advent scheint die Sonne und
Andreas gibt schon fast auf, als in der Nacht
zum vierten Advent um kurz vor vier alles
mit weißem Schnee bedeckt ist. Fröhlich
zieht er sich an und schreibt seinen Wunsch
in den Schnee: "Mehr Glück, Andreas".

***

Gespannt wartet Andreas auf den Heiligen Abend.
Und tatsächlich, gegen nachmittag klingelt es an
der Tür und ein fremder Mann steht dort. Er fragt
Andreas nach seinen Wünschen. Zuerst wünscht
sich Andreas genug Nahrung für die Familie. Dann
wünscht er sich noch, dass sie nicht mehr frieren
müssen. Der Fremde gibt Andreas zwei Beutel,
die jeweils mit Münzen gefüllt sind, davon sollten
sie ein Jahr lang genug essen und heizen können.

***



***

Dann gibt er Andreas einen dritten Beutel mit
Münzen, davon sollte er sich einen weiteren 
Wunsch erfüllen. Nächstes Jahr würde der Fremde
wiederkommen und schauen, ob ihm gefällt, was
Andreas sich für einen Wunsch erfüllt hat.

Andreas überlegt hin und her, was er sich wohl
davon kaufen könnte, doch es fällt ihm nichts 
ein, womit auch der Fremde zufrieden sein könnte.

Dann kommt ihm die Idee: Land! Er musste vom
Geld Land kaufen. Davon hätte er sein ganzen
Leben lang etwas. Also ging er zum reichen Morten
und kaufte ihm ein Stück Land ab. Auf dem Land
ernteten er und seine Familie Kartoffeln und
Rüben und verkauften diese auf dem Markt.

***

Andreas war gespannt, ob dem Fremden seine
Idee wohl gefallen würde und so wartete er auf
den Heiligen Abend... Der Fremde kam und sagte:
"Das war ein guter Anfang, aber das reicht noch
nicht." Wieder ließ er einen Beutel voll mit Münzen
da und sagte, dass er nächstes Jahr wieder kommen
würde. Von dem Geld kaufte Andreas weiteres Land
für sich und seine Familie und so wuchs das Land,
dass sie besaßen, jedes Jahr um ein Stück. Sie 
konnten immer mehr anbauen, kauften Tiere,
bauten Ställe und wurden immer reicher.

***

Schließlich wuchs Andreas zu einem jungen Mann
heran. Jedes Jahr an Heilig Abend kam der Fremde
und sagte das Gleiche zu ihm. Das nervte Andreas
allmählich und er wollte wissen, wann denn er denn
nun endlich Glück hatte. Er ging abends spazieren und
sah ein junges Mädchen am Fenster, genau wie er
damals, wünschte sie sich mehr Glück! Da wurde
es ihm schlagartig bewusst... Er musste sein Glück
teilen, um glücklich zu sein. Also nahm er seinen
dritten Beutel und hängte an jedes Haus im Dorf
einen kleinen Beutel mit Münzen. Davon konnten
die Menschen nun ihm, Andreas, Land abkaufen
und glücklich werden.

***

Eine wunderschöne Geschichte über das Teilen 
und Geben und Nehmen. Das Elfenkind hat bei
der Geschichte ganz toll zugehört und auch am
Ende verstanden, worum es ging. Nur wenn man
von seinem Glück teilt, ist man selbst glücklich <3

Wirklich toll!

Habt einen schönen Donnerstag

Eure Nina




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